Wohnungen kostenlos inserieren: Hier kann und darf das jeder

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Wer heute im Besitz eines Eigenheims ist, der darf natürlich auch frei entscheiden, wann und ob er dieses verkaufen möchte. Selbst die eigene Ferienwohnung, die nur hin und wieder genutzt wird, aber vielleicht aus finanziellen Gründen nicht mehr gehalten werden kann, darf frei verkauft werden. Über den zu erzielenden Preis entscheidet allein der Eigentümer, wobei es sinnvoll ist, eine möglichst große Käuferschaft anzusprechen. Dafür lohnt es sich, Immobilien im Internet kostenfrei zu inserieren. Hier bietet das Portal für Gewerbeimmobilien, Eigentums- und Ferienwohnungen schlechthin, www.privatimmobilien.de die besten Chancen. Doch während hierzulande die meisten Menschen das Recht auf das unantastbare Eigentum haben, sieht es in vielen ärmeren Ländern mit Diktatur völlig anders aus. Selbst innerhalb unseres so modernen Staates ist es unter bestimmten Umständen möglich, dass die Regierung eine Zwangsenteignung durchführt, wenngleich es kaum vorstellbar erscheint.

Wann eine Zwangsenteignung auch im modernen Deutschland denkbar ist

Bei staatlichen Bauvorhaben wird oftmals sehr viel Baugrund benötigt. Dass es hierbei zu erheblichen Problemen mit den Grundbesitzern kommen kann, erklärt sich da von selbst. Sollen Straßen und Plätze gebaut, Einkaufszentren erstellt werden oder viele andere Bauvorhaben großer öffentlicher Einrichtungen, Körperschaften und Co. gebaut werden, dann braucht es viel Grund und Boden. Die meisten Eigentümer werden hierbei zunächst gebeten, ihren Grundbesitz zu einem häufig recht fairen Preis zu veräußern. Vielfach weigern sie sich aber auch dagegen, so dass eine Zwangsenteignung in Frage kommt. Hierbei spricht man auch von der Flurbereinigung, wie sie unter www.umwelt-online.de vorgestellt wird. Diese Maßnahmen sind allerdings im modernen Deutschland der letzte Schritt. Anders sah es da noch in der Vergangenheit aus, die gar nicht so lange zurück liegt, wie es oftmals den Anschein hat.

Der Zweite Weltkrieg: Beispiel par excellence für kein Recht am Eigentum

Die Nationalsozialisten sind eines der dunkelsten Kapitel Deutschlands und noch heute tut jeder deutsche Staatsbürger gut daran, sich immer wieder bewusst zu machen, wie grausam und menschenverachtend die damalige Regierung gehandelt hat. Der größte Dorn im Auge der Nationalsozialisten waren die Juden. Gerade sie hatten es aber geschafft, ein recht ansehnliches Vermögen aufzubauen. Zahlreiche florierende Geschäfte gehörten den Juden, sie waren nicht selten zu den wohlhabenderen Familien in Deutschland zu zählen.

Doch Juden sind nach Ansicht der damaligen Regierung eben keine Deutschen gewesen, sie gehörten nicht der arischen Rasse an und mussten deshalb eliminiert werden. Die daraus resultierenden, grausamen Entwicklungen kennen wir alle. Im Rahmen der Arisierung (vgl. de.wikipedia.org/wiki/Arisierung) war es die Aufgabe, alle Juden zu enteignen, sie auszurotten und das Deutsche Reich wieder zu säubern. Der daraus resultierende Krieg ging in die Weltgeschichte ein und sorgte auch später für erhebliche Konsequenzen, alleine wenn man an die Trennung Deutschlands in zwei völlig unterschiedliche Staaten denkt.

Die ehemalige DDR: Zwangsenteignung war normal

Nachdem nun der deutsche Staat in zwei Teile geteilt wurde, dauerte es auch nicht mehr lange, bis sich beide Teile deutlich voneinander trennten. Noch vor dem Bau der Mauer begann man in der ehemaligen DDR, der Republik, in der man zu Unrecht den Beinamen „Demokratisch“ verwendete, das Volk zu enteignen. Alles gehörte nach Ansicht der Regierung dem Volke und so wurden private Bauern, Kaufleute oder Ladenbesitzer kurzerhand enteignet. Es entstanden die volkseigenen Betriebe, VEB, die landwirtschaftlichen Plangenossenschaften, LPG, und vieles mehr.

Die Folge war, dass Hunderttausende von Kleinbauern und auch größere Bauernhöfe ihre Autonomie verloren. Sie verloren alles, was sie sich nach den schweren Kriegsjahren aufgebaut hatten. Land, Grund und Boden gingen in den Besitz der LPG über, das Einkommen daraus war kaum ausreichend, um zu überleben. Noch heute sorgt die damalige Zwangsenteignung für heftige Diskussionen, wie jüngst in einem Artikel unter www.fr-online.de beschrieben. Vielfach sind Entschädigungen und Ausgleichszahlungen der damals so rigoros enteigneten Bauern und Ladenbesitzer bis heute nicht geleistet worden. Auch die aus den damals gegründeten Genossenschaften hervorgegangenen Agrargenossenschaften sind noch immer Stein des Anstoßes. Sie werden von der Regierung bevorzugt, wie viele Kleinbauern bedauern, bekommen günstigeres Land zugesprochen und erhalten attraktive Abnahmeverträge für die Ernte.