Wasserbetten können in unterschiedlichsten Preislagen, aus deutscher und ausländischer Produktion und natürlich in verschiedensten Ausführungen gekauft werden. Die Kunden, die sich vor dem Kauf eines Wasserbetts, ob nun auf dem normalen Markt oder im Internet informieren, haben es mit verschiedenen Entscheidungen zu tun. Sie müssen wählen zwischen Wassermatratzen, die beispielsweise in einen massiven Holzrahmen eingebaut werden, oder den Betten, die auf einem speziellen Podest ruhen und haben auch sonst noch einige Fragen zu beantworten: Kopfteil – ja oder nein? Und wenn ja, aus welchem Material? Eine sehr wichtige Rolle bei einer solchen Anschaffung spielt stets der Preis, doch heute sollten sich die Kunden auch einige andere Fragen stellen, bevor sie eine Bestellung aufgeben. Gerade bei einem Wasserbett, das in einem aufwendigen Massivholz Rahmen eingebaut ist, stellt sich die Frage nach der Nachhaltigkeit der Produkte. Diese ist ein immer wichtiger werdendes Thema bei der heutigen Produktion – in vielen Bereichen.
Raubbau mit der Natur – reiner Eigennutz der Menschen
Der Mensch hat viel zu lange Raubbau mit der Natur betrieben, um seine Wünsche zu realisieren. Dabei hat die Natur einen Schaden genommen, der kaum wieder gut zu machen ist – es sei denn, ein sofortiges Umdenken erfolgt. Die Abholzung der Tropenwälder ist hierbei das traurigste Kapitel. Einerseits lernen es seit Jahren schon Grundschulkinder, dass diese tropischen Urwälder als Lunge der Erde funktionieren. Sie nehmen einen nicht unwichtigen Teil vom Kohlendioxid auf, das der Mensch in immer größeren Massen produziert – bei der Nutzviehhaltung, beim Autofahren, in der Industrie und so fort. Je weiter die Regenwälder dezimiert wurden und noch werden, umso gefährlicher ist dies also für die Welt. Dennoch kaufen Kunden weiterhin beispielsweis Teakholz – ein optisch schönes Gehölz, das noch dazu von großer Stabilität und Haltbarkeit ist. Doch muss dieses Holz aus dem Regenwald stammen, wenn es auch auf Plantagen angebaut werden kann? Der Unterschied ist nicht merkbar – doch das Desinteresse vieler Käufer ungebrochen. Dabei ist die nachhaltige Forstwirtschaft eigentlich schon lange ein wichtiges Thema. Wie www.woodsource.eu veranschaulicht, sind bereits fünfzig Prozent der so elementar wichtigen Regenwälder vernichtet – ein Desaster, das sich nicht zuletzt im Klimawandel zeigt. Solidarisch müssten sich alle Menschen der Erde weigern, Holz aus nicht-nachhaltiger Produktion zu kaufen. Damit wäre die Nachfrage erloschen – das Abholzen aus kommerziellen Gründen könnte aufhören.
Was bedeutet Nachhaltigkeit – am Beispiel der Holzgewinnung?
Beinahe ein Modewort ist die sogenannte Nachhaltigkeit mittlerweile geworden. Aber was bedeutet sie eigentlich – gerade in Bezug auf die Holzgewinnung? Holz ist ein immer wieder nachwachsender Rohstoff. Das Abholzen gehört seit vielen Jahrtausenden zur menschlichen Lebensführung. Zum Hausbau, Möbelbau – um am Beispiel der Wasserbetten zu blieben – aber auch zum Heizen und für viele andere Dinge wird es überall auf der Welt gebraucht. Doch sich an der Natur einfach zu bedienen, um den menschlichen Bedarf zu stillen: genau diese Vorgehensweise hat zur heutigen desaströsen Lage auf der Welt – das Klima betreffend – mit beigetragen. Nachhaltige Holzgewinnung bedeutet, dass das ökologische Gleichgewicht in einem Forstgebiet unbedingt erhalten bleiben muss. Davon ist die Vielfältigkeit aller Pflanzen und Tiere betroffen. Perfekt ist ein Forstbetrieb geführt, wenn alte Bäume abgeholzt werden, neue nachwachsen können und dies alles auf eine möglichst natürliche Weise geschieht. Gesunde Wälder wurden in der Vergangenheit ausgeschlachtet, um Monokulturen anzusiedeln – das klare Gegenteil von Nachhaltigkeit. Auf de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit_(Forstwirtschaft) ist erklärt, dass der Begriff der Nachhaltigkeit schon auf das 15. Jahrhundert zurückgeht – bereits hier wurde dem Menschen bewusst, dass er etwas falsch macht. Für die Kunden, die heute ein Wasserbett bestellen, stellt sich also die Frage, ob es unbedingt Massivholz sein muss. Diese Frage kann mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden. Die Bestellung in anderen Shops kann guten Gewissens getätigt werden, wenn die Nachhaltigkeit der Produktion belegt wurde – das Holz beispielsweise von Plantagen kommt, auf denen Teakholz und andere Holzarten angebaut werden, um die Wünsche der Menschen zu befriedigen, dabei aber die Natur so wenig, wie nur irgendwie möglich belastet wird. Die Rodung aller natürlich gewachsenen Wälder – heimischer oder tropischer Natur – muss solidarisch von allen Menschen auf dieser Erde durch einen Boykott der Abnahme verhindert werden. Eine große Aufgabe, für die globale Politik, aber auch jeden einzelnen Menschen.
