Im arabischen Raum brechen Diktaturen zusammen. Die Bevölkerung begehrt auf und versucht sich ihrer verhassten Machthaber zu entledigen. Natürlich will die Weltöffentlichkeit davon unterrichtet werden, weshalb Journalisten aus aller Welt versuchen, in diese Länder zu reisen. Wichtiger als die Journalisten sind allerdings die Helfer, die teilweise von humanitären Organisationen in die Länder geschickt werden, die aber auch auf eigene Initiative die Reise auf sich nehmen, um der ansässigen Bevölkerung zu helfen. Letztere Gruppe reist auf eigenes Risiko und die passende Versicherung zu finden ist nicht gerade einfach, denn viele Versicherungsunternehmen schließen Reisen in Krisengebiete aus. Anders sieht es allerdings bei Reisen in Diktaturen aus, deren Herrscher noch fest im Sattel sitzen. Wer beispielsweise nach Kuba reist, kann eine Reiseversicherung, zum Beispiel über das Portal www.auslandstreff.de abschließen. Selbiges gilt für viele Länder Afrikas und Asiens.
Gründe für eine Reise in eine Diktatur
Es gibt viele Gründe, eine Reise in eine Diktatur anzutreten. Das kann zum Beispiel ein simpler Urlaub sein, wie etwa in das oben schon erwähnte Kuba. Als Helfer muss man allerdings nicht selten seine Reisekosten aus der eigenen Tasche finanzieren; hier an der falschen Stelle zu sparen, macht wenig Sinn. Also muss ein Versicherungsvergleich sein, der aber im Netz zum Beispiel auf www.tarifeguide.com einfach vorzunehmen ist. Lieber eine günstige Versicherung, als gar keine: So lautet die beste aller Devisen. Wer in diesen Ländern etwas hinter die Fassade schaut, erkennt schnell, dass es sich bei dem Inselstaat um eine lupenreine Diktatur handelt, in der die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.
Aber auch andere beliebte Urlaubsländer nehmen beziehungsweise nahmen den Gedanken der Demokratie nicht ernst. Bestes Beispiel ist Ägypten. Neben Urlaubern sind Helfer von humanitären Organisationen, wie beispielsweise dem Roten Kreuz, die größte Gruppe von Besuchern in Diktaturen. Sie versuchen dort, den Menschen Anleitung zur Selbsthilfe zu geben. Manch einer mag jetzt vielleicht einwenden, dass es eigentlich genügen würde, ausreichend Geld in diese Länder zu pumpen. Dem ist aber nicht so, denn auf diese Weise werden die Probleme nicht gelöst, sondern nur übertüncht, wie auch in einem Artikel zur Hungersnot am Horn von Afrika unter www.focus.de dargelegt wird.
Gibt es „gute“ Diktaturen?
Zunächst muss festgestellt werden, dass eine Diktatur niemals gut sein kann, da sie ja die Rechte des Einzelnen in einer strengen Art und Weise beschneidet. Trotzdem muss es den Menschen, die in einer Diktatur leben, nicht zwangsläufig schlecht gehen. Ein oft zitiertes Beispiel hierfür ist der Stadtstaat Singapur. Die dort geltenden Gesetze sind sehr streng und sehen in der Regel auch für kleinere Vergehen sehr harte Strafen vor. Bei geringen Vergehen werden diese Strafen aber in der Praxis selten durchgesetzt. Vielmehr dienen sie der Abschreckung. Wie in Diktaturen üblich, werden Strafen in vielen Fällen als Körperstrafen vollstreckt. Besonders die Prügelstrafe kommt auch bei geringfügigeren Vergehen, die in vielen europäischen Ländern gerade einmal als Ordnungswidrigkeit behandelt würden, zum Einsatz. Besonders rigide geht die Regierung in Singapur gegen das Drogenproblem vor. Personen, die zum Beispiel mit mehr als 15 Gramm Heroin erwischt werden, droht die Todesstrafe, wie im Jahr 2002 auch eine deutsche Staatsbürgerin erfahren musste. Mehr dazu in einem Artikel auf www.berlinonline.de. Setzt man die Anzahl der Hinrichtungen in Singapur ins Verhältnis mit der Einwohnerzahl, so werden daran gemessen in diesem Land die meisten Todesstrafen weltweit vollstreckt. Trotz dieser Repressalien geht es der Bevölkerung Singapurs verhältnismäßig gut, was gerade auch an dem harten Strafenkatalog liegt. Die Abschreckung ist hoch, weshalb Singapur als die Metropole mit der niedrigsten Kriminalitätsrate gilt.
Eine Reise in die „gute alte Zeit“.
Wie schnell die Erinnerung an die Widrigkeiten und Repressalien in einer Diktatur verblasst, zeigt das Beispiel der DDR. Laut einer Umfrage, auf die auch ein Artikel der Welt auf deren Homepage www.welt.de eingeht, wünschen sich 17 Prozent der Ostdeutschen ihren alten Staat zurück. Nur zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer hat ein knappes Fünftel der dortigen Bevölkerung vergessen, wie es damals um die Menschenrechte bestellt war. Vielleicht sollte gerade dieser Teil der Bevölkerung über eine Reise in eine Diktatur nachdenken, um zu erkennen, wie gut es den Bürgern in einer demokratischen Gesellschaft geht. Denn eines ist klar, das oben angeführte Beispiel Singapur ist auf seine Art wohl einmalig. In anderen Diktaturen, die sich selbst einen demokratischen Touch geben, wie es auch bei Russland der Fall ist, geht es den Menschen deutlich schlechter als bei uns.
