Hier im Jacuzzi, in der Dritten Welt im Schlammbad

0

Was haben Whirlpools mit Menschenrechten zu tun? Auf den ersten Blick zunächst einmal wenig. Bei näherer Betrachtung geben sie allerdings ein schönes Symbol ab. Ein Symbol für Trinkwasser, aber auch für Hygiene. Denn ein Jacuzzi von www.whirlpools24.com ist zwar auch zur Entspannung da, doch natürlich wird man auch sauber, wenn man sich in so einen Whirlpool setzt. In den Ländern der Dritten Welt können die Menschen nur von solchen Annehmlichkeiten träumen. Dem Großteil der dortigen Bevölkerung wäre schon geholfen, wenn er Zugang zu sauberem Wasser hätte.

Whirlpools vs. Spenden

Auch Spenden haben mit Whirlpools erst einmal nichts zu tun. Denkt man aber etwas genauer darüber nach, so wird man feststellen, dass viele Menschen, die sich einen Jacuzzi leisten können, auch Geld für die Dritte Welt spenden. Der Volksmund unterstellt reichen und sehr reichen Menschen generell gerne einmal Geiz. Je mehr einer besitzt, desto weniger spendet er, heißt es. Dem ist aber nicht so, wie auch das Beispiel USA beweist. Dort gehört es zum guten Ton, denjenigen durch Spenden zu helfen, die in Not sind. Im Jahr 2010 entschlossen sich Bill Gates und Waren Buffet dazu, jeweils mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Da den beiden das aber nicht genug war, riefen sie andere Milliardäre dazu auf, es ihnen gleich zu tun. Mittlerweile haben vierzig von ihnen erklärt, zu spenden, wie das Internetportal „Die Presse“ auf seiner Homepage http://diepresse.com berichtet.

Mit ruhigem Gewissen ins Spa

In dem oben erwähnten Artikel wird auch Michael Bloomberg, Bürgermeister der Metropole New York, zitiert. Auch er will Teile seines Vermögens spenden. Als Begründung nannte er im Prinzip sein eigenes Gewissen, denn er möchte sich selbst im Spiegel ansehen und von sich behaupten können, die Welt etwas besser gemacht zu haben. Anders ausgedrückt, er möchte kein schlechtes Gewissen haben. Auch das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Der auf der Website www.spiegel.de veröffentlichte Artikel kritisiert diese Haltung allerdings unnötigerweise deutlich. Es wird zum Beispiel davon gesprochen, dass Spender sich ein gutes Gewissen kaufen. Auch ist davon die Rede, dass die meisten Spender möchten, dass andere wissen, dass sie etwas Gutes getan haben. Dem ist aber in der Regel gar nicht so. Sehr viele Spender können es sich sehr wohl in ihrem Spa gemütlich machen, ohne dass jeder weiß, wie viel oder für was sie gespendet haben. Und selbst wenn es so wäre, selbst wenn jeder Spender die Öffentlichkeit sucht und jeden wissen lassen möchte, was für ein guter Mensch er ist – den Empfängern der Spende ist deshalb trotzdem geholfen. Kinder in Afrika, die sich nicht mehr mit schlammigem und verschmutztem Wasser waschen müssen, die Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, freuen sich über diese Dinge, die für uns selbstverständlich sind. Die Menschen dort brauchen keine Jacuzzis, um glücklich zu sein. Den Menschen in der Dritten Welt ist es egal, was für eine Persönlichkeit dieser Mensch hat, der gespendet hat, es ist ihnen egal, welche Absichten dahinterstecken, wichtig ist nur, dass er gespendet und damit geholfen hat.

Der Blick über den Zaun: Ferienressorts in der Dritten Welt

In einigen Ländern der Dritten Welt stoßen Erste und Dritte Welt direkt aneinander. Die Rede ist von luxuriösen Ferienressorts und Hotelanlagen, die meist nur durch meterhohe Zäune vom wahren Leben in diesen Ländern getrennt sind. Die meisten Hotelgäste bekommen von den Zuständen außerhalb der Anlage gar nichts mit. Deshalb kann man den Urlaubern die in ihren Spas entspannen, auch schwer einen Vorwurf machen. Zumal sicher davon auszugehen ist, dass viel mehr Urlauber spenden würden, wenn sie wüssten, wie groß die Unterschiede beiderseits des Zauns sind. Wer sich vor dem Urlaub über Hilfsprojekte am Urlaubsort informiert, kann spenden und mit eigenen Augen sehen, wie viel Hilfe auch mit einer kleinen Summe möglich ist. Die Zufriedenheit mit sich selbst wird beim abendlichen Bad im Whirlpool dann sicher steigen.