Gesellschaftliche Solidarität mit Alleinerziehenden: Trauringe sind kein Muss

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Es gab eine Zeit, in der ein uneheliches Kind das Ende für ein Leben in gesellschaftlicher Achtung bedeutete. Ausgeschlossen aus der biederen Allgemeinheit war beruflich, wie auch in Sachen Ehe nicht mehr viel zu erwarten – die Frau mit einem unehelichen Kind galt als Schandfleck für ihre Eltern. Ein Mann war höchst selten mit dem Problem behaftet – ihm durfte „es“ passieren, während die Frau Schuld war – sie war die leichtsinnige, die Verursacherin. Gerade noch die Kurve kriegten Paare, die sich aufgrund einer Schwangerschaft entschlossen, den Bund der Ehe einzugehen. Glücklich waren diese Ehen selten; doch sich scheiden zu lassen war ebenso ein Tabu. Die moralischen Gesetze waren strikt und rigoros – die Lebensweise „dahinter“ nicht immer das, was sie nach außen zu sein schien. Hinter mancher kleinbürgerlichen Fassade mit ordentlichem äußerem Bild verbargen sich Gewalt und Fremdgehen, Vernachlässigung und Unglück.

Erst in den letzten Jahrzehnten begann sich die Menschheit von diesen alten Moralstatuten zu lösen – die alleinerziehende Mutter begann, im gesellschaftlichen Ansehen zu steigen, der alleinerziehende Vater wurde „erfunden“. Zwar trägt auch heute noch das ideale Paar, das Kinder hat, einen Ehering, doch gibt es viele Familien, in denen sich die Eltern auch bewusst gegen diesen Trauring entscheiden – solange es funktioniert auch nicht weiter von der Gesellschaft kommentiert. Immer mehr Kinder kommen jedoch zur Welt, ohne dass Vater und Mutter zwangsläufig vor spätestens bei Feststellen einer Schwangerschaft Trauringe bei www.diwe-design.de bestellen oder in einem Schmuckladen kaufen.

Symbolik der Trauringe

Schon die historische Bedeutung der Trauringe ist eigentlich nichts, was mit heutigen Maßstäben zu messen ist. Da war der Ring das Prädikat für Eigentum: Die Frau, die ihn trug, war zwar irgendwie auch Gefährtin und Vertraute, vielmehr aber Untertanin und somit treu ergeben. Der Wille des Mannes war das einzige, was in einer Ehe zählte – das betraf Kindererziehung, Haushaltsführung und das ganze Leben der Dame. Wie sich dies bis heute geändert hat, zeigt die Schilderung auf www.hochzeitsfluesterer.de. Ausgrabungen belegen übrigens, dass es Eheringe auch schon weit vor Christi Geburt gab – in Grabbeigaben konnten Trauringe, eben in der damaligen Form, gefunden werden, was viele interessante geschichtliche Forschungen über das damalige Zusammenleben von Mann und Frau – aber auch ausgestoßenen ledigen Müttern – zuließ.

Ein Blick auf die Hand der Frau zeigte damals, wie heute – diese Dame ist vergeben und damit für galante Werber nicht mehr zu haben. Fehlte der Ring ab einem gewissen Alter, war die Frau schon verrufen – zu stolz, einem Mann das Jawort zu geben, aus schlechtem Hause oder mit einem gewissen Ruf, der einer Eheschließung im Wege stand. Auch ein uneheliches Kind war der Grund für das Fehlen des Eheringes. Die verstoßene Ehefrau zählte übrigens auch zu den geächteten Frauen der Historie: Erwischte man sie beim Ehebruch oder anderen Verstößen gegen Moral und geltendes „Recht“, wurde sie in Schimpf und Schande verjagt. Moderne Frauen tragen heute manchmal gar keinen Ehering, selbst wenn sie verheiratet sind. Ebenso muss der Ring aller Ringe nicht aus Gold sein – Edelstahl, Silber oder auch Platin kommen in Frage – in verschiedenen Designs und ganz nach dem Wunsch des Paares.

Der heutige Stand der Alleinerziehenden

Heute hat sich in der zivilisierten Welt die Gesellschaft mit den Alleinerziehenden arrangiert – der alleinerziehende Vater bekommt Anerkennung, jeder Elternteil, der mit seinen Kindern alleine lebt, hat ein gewisses Maß an Unterstützung zu erwarten. Dabei macht das Leben ohne einen Job, dafür aber mit Nachwuchs, mindestens ebenso Probleme, wie das Gegenteil: Kind und Job als alleinstehender Vater oder Single Mama unter einen Hut zu bringen, erfordert Unterstützung – von Familie, Nachbarn, staatlicher Stelle. Angst, verstoßen zu werden, müssen die Frauen in einer westlichen Gesellschaft nicht mehr haben – das Leben als Alleinerziehende kostet dennoch Kraft, kann Beziehungen erschweren und bedeutet, nicht unbedingt mit Paaren, die mit Trauringen ausgestattet sind, gleichgestellt zu sein. Fragen zu diesem Thema werden auf Infoseiten im Netz beantwortet – nach einer Registrierung stehen auch Foren und damit andere betroffene oder Fachleute helfend zur Seite, zum Beispiel auf www.allein-erziehend.net.