Dunstabzugshauben können in den Küchen auf zwei verschiedene Weisen installiert werden. Dies ist zum einen mit einer Umluft-Funktion verbunden, bei der die abgesaugten Küchendämpfe durch einen Aktivkohlefilter gereinigt und wieder in den Raum geblasen werden. Die andere Variante ist eine Absaugung nach draußen, kombiniert mit einem flexiblen Rohr und einem Durchbruch von der Küche nach außen. Hier kann auf den Kohlefilter verzichtet werden, wie in der Aufbauanleitung für die Wandhaube Milano von www.dunstabzugshauben-shop.de beschrieben ist. Letztendlich bedeutet die zweite der Möglichkeiten, dass die Dämpfe, angereichert mit Fetten und Kochdunst, direkt von über dem Kochtopf ins Freie geleitet werden. Nun mag sich der umweltbewusste Küchenkäufer Gedanken darüber machen, ob und in wie weit er mit einer solchen Absauganlage das Klima gefährdet.
Verglichen mit einem Industrieschornstein ist die Schädigung für die Umwelt durch eine Dunstabzugshaube geradezu verschwindend gering. Summiert man aber die Laufzeiten pro Haushalt, kommt hier ein netter Warmluft-Ausstoß zusammen, der durchaus als klimarelevant zu betrachten ist. Niemand verlangt nun, auf absoluten Umluftbetrieb umzustellen oder die Dunstabzugshaube gänzlich aus einer Küche verschwinden zu lassen – das gäbe in mehr als einer Wohnung oftmals übelstes Klima, verursacht durch hartnäckigen Essensgeruch, der sich dann in allen Zimmern, in den Gardinen, Polstermöbeln und in Kleidung samt Haaren anhängt. Dies will niemand. Ein recht witziger Beitrag, allerdings mit einer gehörigen Portion Wahrheit verbunden, ist hierzu auf http://schmollfisch.twoday.net/stories/4314774/ zu lesen, ebenfalls behandelt das Thema Abzugshaube und Herd.
Stromverbrauch: gerade in der Küche kann gespart werden!
Die Dunstabzugshaube ist nicht das einzige Gerät in der Küche, das für Stromverbrauch und damit Klimabeeinflussung steht. Kühlschränke, Gefriertruhen, Geschirrspüler und Waschmaschinen samt Trockner stehen in den heiligen Hallen der Hausfrauen, je mehr Familienmitglieder zusammenleben, umso dauerhafter ist auch der Betrieb dieser Geräte. Wer seinen Strom noch nicht von Anbietern bezieht, die ihre Energie aus erneuerbaren Ressourcen, also Wind- und Solarkraftwerken erzielen, kann hier dennoch sparen und damit dem Klima und der Menschheit einen Gefallen tun. Die Überschrift über diesem für viele Menschen neuen Kapitel im täglichen Leben heißt „haushalten“.
Ein Umdenken muss erfolgen: Der Strom kommt immer noch unbegrenzt aus der Steckdose – das ist gewährleistet. Über die hohen Kosten zu jammern, und dennoch alles weiter wie gehabt zu handhaben, ist dann aber gleich doppelt unsinnig. Strom sparen kann Geld sparen bedeuten, ist aber zugleich ein Segen für die Natur. Der Kühlschrank muss nicht auf höchster Stufe arbeiten, ebenso, wie nicht jedes Waschprogramm bei Höchsttemperaturen und komplett mit Vorwäsche, Extra-Spülprogramm und allem Pipapo ausgereizt werden muss. Die Dunstabzugshaube sollte mit dem Ofen zusammen eingeschaltet werden und längstens 15 Minuten nachlaufen, damit der Stromverbrauch in Grenzen gehalten wird. Nicht jedes Gericht riecht übrigens so intensiv und lange, dass die Haube auf höchster Stufe eingeschaltet bleiben muss – und dazu noch das integrierte Licht laufen muss.
Die Industrie entwickelt in der richtigen Richtung
Die Hersteller von Küchengeräten und sonstigen Haushaltshelfern haben sich bereits auf den Weg in eine energiesparende Richtung gemacht. Nicht nur der Antrieb der EU, durch eine neue Kennzeichnung der Energieeffizienzklassen, denen beispielsweise die Klasse A+++ zugefügt wurde, sondern auch im Hinblick auf die Zukunft der Menschheit werden heute Kühlschränke und viele andere Geräte unter dem Gesichtspunkt des möglichst geringen Stromverbrauchs produziert. Auf www.maerkischeallgemeine.de wird berichtet, dass auf der diesjährigen IFA, der Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte, bereits viele Geräte mit deutlich gesenktem Stromverbrauch auf den Markt gekommen sind. Dies ist allerdings erst ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Viele Verbraucher sehen keine Notwendigkeit, alte, noch funktionsfähige Geräte auszutauschen, nur, weil sie weniger Strom verbrauchen. Also stehen in vielen Küchen noch uralte Gefrierschränke, hängen hier Dunstabzugshauben, die mit modernen Geräten in punkto Stromverbrauch gar nicht zu vergleichen sind. Erst, wenn diese alten Relikte ihren Dienst versagen und sich eine Reparatur nicht mehr lohnt, werden sie ausgetauscht. Dabei könnte zum Beispiel mit einem dieser neuen A+++ Kühl- und Gefrierkombis pro Jahr der sagenhafte Betrag von bis zu 100 Euro eingespart werden – von den Argumenten in Sachen Klimawandel gar nicht erst zu reden.
