In punkto Mode herrscht auf der ganzen Welt ein ziemlich großer Konkurrenzkampf. Dabei ist in Sachen Preiskampf zwischen den hiesigen bekannten Kleidungsmarken kaum ein Unterschied – nimmt man einmal die Edelboutiquen und ihre oft schon Fantasie-ähnlichen Preise aus. Fein in Marken gekleidet zu sein, dabei aber Discounterpreise zu zahlen – das ist bei bekannten Originalen kaum möglich. In jeden Bereich der Kleidung, bis hin zu Accessoires und Schuhen reicht jedoch auch die Schwemme an Billigkleidung, die vor allem aus dem östlichen und fernöstlichen Teil der Erde nach Europa schwappt – zu wahren Schnäppchenpreisen, die auf den ersten Blick nach einem Kauf schreien. Doch herrscht bei näherem Hinsehen ein durchaus erkennbarer Unterschied, nimmt man einmal Trachten als Beispiel.
Bestellt eine Kundin ein exklusives, inländisch produziertes Dirndl von http://trachtenshop.de, so kostet dies nicht ohne Grund weit über hundert Euro. Für wirklich schöne Trachten kann aber auch schnell ein Betrag um die Tausend Euro fällig werden, bis man zum Beispiel zum Dirndl noch eine exklusive Bluse, ein paar hübsche Trachtenschuhe und passenden Schmuck samt Handtasche kauft. Hier handelt es sich aber dann auch wirklich um hochwertige Stoffe, eine grandiose Verarbeitung, die nirgends offene Nähte oder andere Schwachstellen vermuten lässt – und damit um eine haltbare Qualität, an der die Dame höchste Freude haben wird.
Trachtenmode aus dem Discounter: Fragwürdige Herstellung
Diese Trachten kann man mittlerweile auch im Discounter kaufen. Dabei werben die jeweiligen Anbieter – in der Non-Food Abteilung im Lebensmittelmarkt – mit exklusiver Mode, Passgenauigkeit und modernem Tragegefühl. Anprobieren kann man diese Kleidungsstücke natürlich im Laden nicht – mit Umkleidekabinen ist man ja im Lebensmittelladen nicht ausgestattet. Die Folie wird – sofern das nicht ramschwütige Hausfrauen für einen schon erledigt haben – also erst zu Hause geöffnet. Bei vielen dieser Billigwaren, ein Mini Dirndl gibt es schon für 50-60 Euro inklusive Bluse und Schürze, fällt sofort ein stechender, intensiver Geruch auf. Dies liegt an den, vornehmlich bei Billigproduktionen in Fernost verwendeten Dispersionsfarbstoffen, die an sich nicht verboten sind, jedoch nichts mit gesunder Kleidung zu tun haben. Bedenken sollte der Kunde bei diesen Import-Schnäppchen auch, unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden. Über die realisierbare, aber umständliche Bemühung, sowohl arbeitsrechtlich, wie auch umweltbezogen korrekte Kleidung einzukaufen berichtet die Seite www.utopia.de.
Im schlimmsten Fall handelt es sich nämlich bei den so günstigen Produkten um Massenware, die unter härtesten Arbeitsbedingungen bei gleichzeitigen Dumpinglöhnen hergestellt wurde. Dabei arbeiten die Näher und Näherinnen oft nahe der Erschöpfungsgrenze für eine miese Unterkunft, karges Essen und nicht nennenswertes Gehalt. Die Färberückstände und sonstigen chemischen Abfälle der Stoff-Produktion landen im Wasser – Abwasserwirtschaft im Sinne der strengen, europäischen Richtlinien kennt man hier kaum. Wichtig ist nur, ein Kleidungsstück zu erschaffen, das modern ist, das gekauft wird und das bei einem Verkaufspreis von weit unter hundert Euro noch eine satte Gewinnspanne – nicht selten für eine staatliche Firma – übrig lässt.
Qualität ist Mangelware bei Billig-Trachten
Wer es schafft, alle Bedenken hinsichtlich dieser im letzten Absatz genannten Negativ-Faktoren beiseite zu wischen, und dennoch kauft, muss sich nicht wundern, wenn er nichts als Ärger mit einem solchen Kleid hat. Das Dirndl der Freundin, mehrere hundert Euro teuer, ist waschbar und farbecht – das eigene hat sich bereits nach der ersten, vorsichtigen Wäsche verfärbt. Knöpfe gehen ab, die Nähte gehen auf: Man kann eben nicht Arbeit von vielen Stunden und teure Materialpreise erwarten, wenn man nicht bereit ist, auch entsprechend dafür zu bezahlen. Im Sinne der Menschenrechte in den billig produzierenden Ländern ist es nicht unklug, einmal darüber nachzudenken, ob man ein solches exklusives Kleidungsstück, wie ein Dirndl, nicht aus deutscher beziehungsweise europäischer Herstellung kauft, es nach den Anleitungen von www.trachten-dirndl.nl und Herstellerangaben pflegt und einfach genießt, hohe Qualität, europäische Chemieverordnungen in der Kleiderproduktion und eine optimale Passform zu bekommen.
